LMU Klinikum München Hormon- und Kinderwunschzentrum
ivf München, endo-repro-med
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Unerfüllter Kinderwunsch, Behandlungsmöglichkeiten

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Intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ICSI)

 
Intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ICSI)
Grafik: Wort und Bild Verlag

Nach Stimulation der Eierstöcke werden der Frau mittels einer Nadel (1) meist durch die Scheide unter Ultraschallkontrolle mehrere reife Eizellen entnommen. Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein Spermium in eine dünne Pipette aufgezogen und direkt in die Eizelle eingebracht (2). Anschliessend werden die befruchteten Eizellen bis zum Zwei-oder Vierzell-Stadium in einem Nährmedium kultiviert, bevor sie mittels eines speziellem Katheters (4) in die Gebährmutterhöhle übertragen werden.

Die Intrazytoplasmatische Spermien-Injektion (ICSI) ist eine Zusatzmaßnahme im Rahmen der IVF bei stark beeinträchtigter Samen-Qualität.
Die wesentlichen Schritte bis zur Eizellgewinnung sind identisch. Die Eizellen werden aber nicht, wie beim IVF, mit Spermien inkubiert, sondern an einer Haltepipette fixiert.
Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein einzelnes Spermium in eine Injektionspipette aufgezogen und direkt in die Eizelle platziert.

ICSI, auch Mikroinjektion genannt, ahmt somit den natürlichen Vorgang des Eindringens eines Spermiums in die Eizelle nach. Durch Nutzung der ICSI-Technik gelingt es, auch für Männer mit stark eingeschränkten Samenbefunden ähnliche Befruchtungs- und Schwangerschaftraten zu erreichen wie beim konventionellen IVF.

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